Faire Tombola verbindet Engagement und Gemeinschaft
Große Freude bei der Gemeinde Burgkirchen: 1364 Euro aus einer fairen Tombola auf dem Wochenmarkt kommen in diesem Jahr der Seniorenarbeit zugute. Kürzlich überreichten Mitglieder der örtlichen Fairtrade-Steuerungsgruppe den symbolischen Scheck an Zweite Bürgermeisterin Claudia Hausner und Quartiersmanagerin Elke Kaufmann.

Rosi Spielhofer, Hans Gerst und Martin Rasch von der FT-Steuerungsgruppe überreichen den Scheck an Elke Kaufmann und zweite Bürgermeisterin Claudia Hausner.
Die Aktion mit der Tombola stand im Zeichen eines besonderen Anlasses: Fairtrade Deutschland e.V. hatte den Titel „Fairtrade-Gemeinde“ für Burgkirchen um weitere zwei Jahre verlängert. Seit 2019 gehört die Alzgemeinde offiziell zum internationalen Netzwerk der Fairtrade-Towns – getragen von einer engagierten ehrenamtlichen Steuerungsgruppe, die den fairen Handel gemeinsam mit anderen Gruppen und Vereinen vor Ort sichtbar und erlebbar macht.
Wochenmarkt als Treffpunkt für Fairness
Zur Feier der Titelerneuerung organisierte die Steuerungsgruppe eine „Faire Tombola“ am Wochenmarkt. Unter dem Motto „Gutes tun und gewinnen“ stellten Marktleute, regionale Anbieter und örtliche Geschäfte attraktive Preise zur Verfügung – regionale Spezialitäten und fair gehandelte Lebensmittel.
Das Interesse war groß, die Lose schnell ausverkauft. Viele Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit zu Gesprächen am Stand, informierten sich über den fairen Handel und freuten sich über die Gewinne. Am Ende stand ein stolzer Erlös von 1364 Euro, der nun der Seniorenarbeit in Burgkirchen zugutekommt.
Spende mit Herz und Weitblick
Bei der Scheckübergabe dankte Claudia Hausner der Steuerungsgruppe für ihr langjähriges und verlässliches Engagement sowie allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die zum Erfolg der Aktion beigetragen haben. Die Gemeinde werde eine gute Verwendung im Sinne der Burgkirchner Seniorinnen und Senioren sicherstellen.
Auch Quartiersmanagerin Elke Kaufmann, die seit Dezember 2025 in Teilzeit für Burgkirchen tätig ist, freute sich über die Unterstützung. Gerade im Bereich der Seniorenarbeit seien zusätzliche Mittel eine wertvolle Hilfe, um Angebote weiterzuentwickeln und Begegnung zu ermöglichen.
Martin Rasch, Sprecher der Fairtrade-Steuerungsgruppe, brachte es bei der Übergabe auf den Punkt: Man habe die große Welt im Blick, aber ebenso die Region, den eigenen Lebensraum und die Mitmenschen vor Ort. Fairer Handel bedeute immer auch, Brücken zu bauen – zwischen globaler Verantwortung und lokalem Handeln.
Burgkirchen bleibt Fairtrade-Gemeinde
Dass Burgkirchen weiterhin den Titel „Fairtrade-Gemeinde“ tragen darf, ist keine Selbstverständlichkeit. Die Kriterien der Kampagne werden regelmäßig überprüft. Neben Aktionen wie der Tombola setzt die Steuerungsgruppe auf kontinuierliche Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit.
Mit der Spende an die Seniorenarbeit zeigt sich einmal mehr: Fairtrade in Burgkirchen ist nicht nur ein Label, sondern gelebte Praxis – fair, regional und global. Und vor allem getragen von Menschen, die sich mit Herzblut für ihre Gemeinde einsetzen.

